Betreuung und Bildung

  • Für die Erhöhung der Kapazitäten der Grundschulen, für Investitionen in die Bildung, für hochqualitative Bildung, für Umweltbildung, für Schulgärten!
  • Für eine gymnasiale Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Ludwigsburg, für die Möglichkeit zur Entfaltung für alle Kinder, für individuelle Förderung!
  • Für den Ausbau der Ganztagesbetreuung an allen Schulen, für die Möglichkeit der sportlichen und kreativ-künstlerischen im Zuge der Ganztagesbetreuung, für Kooperationen mit der Jugendmusikschule und der städtischen Kunstschule um Schüler*innen kreative Angebote machen zu können!
  • Für frühkindliche Bildung als Grundlage für ein lebenslanges Lernen, für die gerechte Bezahlung engagierter Erzieher*innen, für die Wertschätzung der Arbeit der Pädagog*innen!
  • Für eine ausreichende Zahl von wohnungsnahen Kindergartenplätzen, für die Unterstützung der Ludwigsburger „Kindernester“, für Bewegungsräume zum Spielen und Toben im Grünen, für musikalische und kulturelle Förderung der Jüngsten, für bezahlbares und biologisch angebautes Essen in den Kindergärten und Schulen!
  • Für Ludwigsburg als Stadt der Studierenden, für die Fortführung der Erstwohnsitzkampagne, für mehr hochschulübergreifende Lehr- und Kulturangebote, für den Einbezug der Studierenden in das innerstädtische Kulturleben, für mehr Wohnraum für Studierende, für eine engere Verbundenheit der Studierenden mit der Stadt Ludwigsburg, für eine bessere Anbindung der Hochschulen an die Stadt!

Gewappnet in die Zukunft

Die Schule ist ein zentraler Ort der kindlichen und jugendlichen Entwicklung. Die kontinuierliche und planvolle Sanierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Ludwigsburger Schulen ist daher für ein motiviertes Lehren und Lernen von zentraler Bedeutung. Jede Schulart, wenn nicht sogar jede Schule, hat durch die individuellen Schulprofile und Schülerschaften andere Anforderungen und Bedürfnisse an die Ausstattung.

Wir Grünen vertrauen den in den Einrichtungen arbeitenden Personen und werden dafür Sorge tragen, dass sie bei uns immer ein offenes Ohr finden.

Der prognostizierte Anstieg der Geburtenrate trifft zuerst die Grundschulen. Daher hat für uns Grüne diese Schulart eine hohe Priorität, wenn es darum geht, dass für die steigende Zahl an Schüler*innen ausreichend Räume zur Verfügung stehen.

Die hervorragende Arbeit in den weiterführenden Schulen verdient eine optimale, motivierende und moderne Ausstattung. Die pädagogische Arbeit darf nicht dem Rotstift oder kurzfristigen Einsparungen zum Opfer fallen. Gute Schulpolitik ist die Basis für die Zukunft unserer Kinder.

Gute Bildung für alle

Immer noch hängt der Schulerfolg der Kinder und Jugendlichen zu sehr von den familiären Rahmenbedingungen ab. Die Fähigkeit, sich sprachlich korrekt und detailliert ausdrücken zu können, ist für den Wissenserwerb von zentraler Bedeutung. Sprachförderung darf daher in keiner Altersstufe an finanziellen und personellen Einschränkungen scheitern.

Zur guten Bildung gehört auch die Umweltbildung. Deshalb sollen Schulen in Ludwigsburg Schulgärten haben, die den Schüler*innen einen respektvollen Umgang mit der Natur vermitteln können. Damit soll ein Bewusstsein für Regionalität, ökologischen Anbau von Nutzpflanzen und die Vielfalt der Natur geschaffen werden. Lehrerkräfte können so den Unterricht ins Freie zu verlagern und praktische Inhalte in den Unterricht einfließen lassen.

Eine gymnasiale Oberstufe an Gemeinschaftsschulen errichten

2015 wurde die erste Gemeinschaftsschule in Ludwigsburg errichtet. Neben der Innenstadt-Gemeinschaftsschule ist die Justinus-Kerner-Schule am Berliner Platz zur zweiten Ludwigsburger Gemeinschaftsschule geworden. Wir halten weiterhin an dem gelungenen Konzept der Gemeinschaftsschule fest. Die Gemeinschaftsschule ist die Schule der Zukunft. Sie setzt auf längeres und inklusives gemeinsames Lernen. In der Gemeinschaftsschule wird der Fokus auf die individuelle Förderung jedes Kindes gerichtet. Das stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder. Sie vermeidet die Aufspaltung der Schülerschaft in eine Bildungs-Klassengesellschaft. In der Gemeinschaftsschule wird gemeinsam gelernt und alle haben dort dieselben Möglichkeiten. Damit den Kindern und Jugendlichen dort wirklich alle Möglichkeiten offenstehen, muss es zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule in Ludwigsburg kommen. Das Image soll von einer Schule, die als Auffangbecken für ehemalige Haupt- und Realschüler*innen gilt, hin zu einer Schule entwickelt werden, die für die unterschiedlichsten Kinder alle Möglichkeiten zur Entfaltung bereithält.

Ganztagesbetreuung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert die qualifizierte Betreuung der Heranwachsenden auch außerhalb des Regelstundenplans. Ansprechende Ganztagesangebote sind nur in enger Zusammenarbeit mit den daran beteiligten Entscheidungsträgern möglich. Die Ganztagesbetreuung an Schulen muss weiter ausgebaut werden. Denn erwerbstätige Eltern, deren Kinder in den Kindertagesstätten zu Mittag essen und auch nachmittags betreut werden, erwarten zu Recht, dass ihre Kinder nach dem Kindergartenalter auch von den Schulen Ganztagesangebote erhalten. Vor allem müssen in Ludwigsburg noch mehr Grundschulen den Weg zum Ganztag einschlagen. Der Ganztag soll die Möglichkeit bieten, sportliche und kreativ-künstlerische Betätigung in den Schulalltag einzubinden. Wir sprechen uns für den rhythmisierten Ganztag ohne Elternbeiträge an möglichst vielen Schulen aus. Kreativangebote der Jugendmusikschule, der städtischen Kunstschule sowie die Musik- und Sportangebote der Ludwigsburger Vereine werden als Freizeitangebote in die Ganztagesbetreuung integriert.

Mehr Mittel für frühkindliche Bildung

Bereits im Kindergartenalter werden die Grundlagen für ein teilweise lebenslanges Lernen gelegt. Die steigenden Anforderungen an Erzieher*innen dürfen nicht zu einer Mehrbelastung führen. Die Wertschätzung ihrer Arbeit sollte sich nicht nur in ihrem Gehalt widerspiegeln. Diese Einrichtungen müssen von Seiten der Stadt mit den notwendigen Mitteln ausgestattet werden.

Bedarfsdeckende Kinderbetreuung

Wir setzen uns für eine ausreichende Zahl von wohnungsnahen Kindergartenplätzen ein. Vor allem bei den Betreuungsplätzen für unter Dreijährige muss das Angebot in den nächsten Jahren mit dem steigenden Bedarf Schritt halten. Deshalb unterstützen wir Maßnahmen wie die Ludwigsburger "Kindernester", die flexibel in den Stadtteilen den Bedarf an Kinderbetreuung decken können.

Bei der Höhe der Kindergartengebühren sehen wir in Ludwigsburg die Grenze erreicht.

Eltern, die einen Betreuungsplatz suchen, dürfen nicht auf private Anbieter verwiesen werden. Denn diese verlangen in der Regel deutlich höhere Elternbeiträge als die städtischen und kirchlichen Einrichtungen. Im Kindergarten werden bereits – genauso wie in der Grundschule – elementare Bildungserfahrungen und soziale Erfahrungen gemacht. Durch Spielplätze und grüne Außenanlagen sollen den Kindern Bewegungsräume zum Spielen und Toben gegeben werden. Die altersentsprechende musikalische, sportliche und kulturelle Förderung der Jüngsten ist für uns ein unverzichtbarer Anteil der frühkindlichen Bildung und Entwicklung. Möglich wird das häufig erst durch Kooperation mit der Jugendmusik- und der Jugendkunstschule sowie den Musik- und Sportvereinen, die damit einen wichtigen Beitrag für die Kinder in Ludwigsburg leisten.

Gute Ernährung als Grundbaustein für die Gesundheit

Mit dem Ausbau der Mittagessensversorgung in Kindergärten und Schulen rückt auch immer mehr die Frage nach Qualität und Bezahlbarkeit des Essens ins Blickfeld. Wir setzen uns dafür ein, dass das Schulessen den Schüler*innen zu einem maßvollen Preis so viel Bio-Qualität, Frische, Vollwertigkeit und Regionalität wie möglich bietet. Das Mittagessen in den Kindergärten und Schulen muss trotzdem für alle bezahlbar sein. Gerade Schüler*innen weichen sonst auf kostengünstigere Angebote in der Innenstadt aus, welche längst nicht so vollwertig sind, wie das Mittagessen in den Mensen.

Ludwigsburg als Studierendenstadt

Ludwigsburg ist Hochschul- und Studierendenstadt mit vielfältigen und namhaften Hochschulen und Akademien. Dazu gehört die Pädagogische Hochschule, die Evangelische Hochschule, die Hochschule für Verwaltung, die Filmakademie und die Akademie für Darstellende Kunst (Theaterakademie).

Doch das Ludwigsburger Stadtbild wird bisher noch weniger von den Studierenden geprägt als in anderen Hochschulstädten. Die Ludwigsburger Grünen haben eine Erstwohnsitzkampagne der Stadt mit zahlreichen Vorteilsangeboten für Studierende in Geschäften, Freizeiteinrichtungen und Gastronomie durchgesetzt. Diese Aktion hat hier immerhin dazu geführt, dass mehr Studierende ihren Lebensmittelpunkt nach Ludwigsburg verlagert haben. Da bleiben wir dran. Die Stadt profitiert davon, wenn die Studierenden in Ludwigsburg das Stadtbild maßgeblich mitprägen.

Zur weiteren Stärkung der Hochschulstadt sollten noch mehr hochschulübergreifende Lehr- und Kulturangebote gemacht werden. Auch müssten die Lernenden und Lehrenden der außerhalb der Innenstadt gelegenen Hochschulen noch stärker ins innerstädtische Kulturleben eingebunden werden. Deshalb fördern wir Kulturangebote für Studierende und junge Leute.

Die Stadt, die städtische Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH und die Studierendenwerke müssen Initiativen zur Bereitstellung von zusätzlichem studentischen Wohnraum ergreifen.

Wir Grünen möchten eine engere Verbundenheit der Studierenden mit der Stadt Ludwigsburg schaffen. Die engere Verzahnung soll auch durch eine bessere Anbindung der Hochschulen in die Stadt erfolgen. Dazu möchten wir, dass am Standort der Verwaltungsfachhochschule und Pädagogischen Hochschule Leihfahrräder angeboten werden.

Aktuelle Termine

Frühjahrsempfang des Kreisverbands LB

Der Frühjahrsempfang des Kreisverbands Ludwigsburg findet am 1. März 2024 um 19:00 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg statt. Als besonderer Gast wird Staatssekretär Dr. [...]

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